3353 Seitenstetten, Steyrer Straße 1
Tel.: 07477/422 24, Fax: 07477/422 24 - 22 Homepage: www.seitenstetten.gv.at E-Mail: gemeinde(at)seitenstetten.gv.at UID Nr: ATU 1622 5500

Anfahrt:

Von Wien: über die A1, Abfahrt Oed, der B1 und L84 nach Aschbach-Markt folgen, von hier kommen Sie über die B122 Richtung Steyr nach Seitenstetten.
Von Salzburg kommend, Abfahrt A1 Stadt Haag.
Bahnstation St. Peter-Seitenstetten. Vom Bahnhof führt eine Busverbindung nach Seitenstetten.

Statistische Daten

Größe: 30,46 km² 
Seehöhe: 349 m
Einwohner lt Registerzählung 2016: 3.346

Statistische Daten auf der Homepage des Landes

Personen Stand März 2016:

bis unter 15 Jahre              598 Personen
15 bis unter 60 Jahre       2035 Personen
60 Jahre und älter              713 Personen

Gebäüdeanzahl Stand Jänner 2014:
Gesamt 937 
Anzahl der Wohnungen 1272.

Einige Höhenpunkte in Seitenstetten:
Ortskern 349 m
Pfeiffer Kapelle 352 m
Schachlerkpalle 361 m
Weinbergkogel 445 m
Blümelsberg 526 m
Wieser Höhe 534 m
Ertlstraß (Familie Helm) ca. 683 m


Wirtschaft: Stand März 2014
Anzahl der Arbeitsstätten 115
Anzahl der Beschäftigten in Seitenstetten: ca 1380

Angaben in Hektar - Stand März 2013
landwirtschaftlich genutzte Fläche: 1976 Ha
Bauland: 173 Ha
Wald: 775 Ha
Gewässer: 10 Ha
sonstige Flächen: 115Ha

Verkehrsflächen in km - Stand Oktober 2011
Güterwege, Forststraßen: 60 km
Gemeindestrassen: 25 km
Landesstraßen: 23 km
Landesstraßen B 6 km

Landwirtschaft: Stand März 2014
In Seitenstetten gibt es 42 Vollerwerbsbauern und 35 Nebenerwersbauern. Von diesen werden 7 Betriebe als Biobetriebe geführt.
In Seitenstetten gibt es 109 Liegenschaften, welche den Charakter eines Vierkanters entsprechen. Auch das Stift Seitenstetten und der Meierhof haben diese Form. Somit gibt es 111 Liegenschft in Seitenstetten, welche Vierkanter sind!


Eine Besiedelung rund um Seitenstetten ist schon für die Zeit von etwa 2000 bis 1800 v. Chr. nachweisbar, da man in nächster Umgebung Waffen und Werkzeuge dieser Zeit fand.

Die ersten Aufzeichnungen einer Besiedelung stammen aus dem Jahre 1109, als ein erstes Stift in Seitenstetten gegründet werden sollte – gelegen bei der heutigen Fried-hofskirche St. Veit. Das Chorherren-Kloster wurde aller-dings wieder geschlossen und drei Jahre später anstelle der aufgelösten Anlage ein Benediktinerstift auf dem heutigen Klosterberg gegründet, das vor allem durch Schenkungen wohlhabender Gönner zu den derzeitigen Besitzungen gelangte.


1480 wurde Seitenstetten von Kaiser Friedrich III. zum Markt erhoben, was der Bürgerschaft des Ortes weitgehende Selbstverwaltung einbrachte, indem sie einen Marktrichter wählen konnte.
Tragische, aber auch erfolgreiche Jahre begleiteten Seitenstetten in das dritte Jahrtausend: Auf der einen Seite musste man im Ort immer wieder mit übertretendem Wasser der Treffling kämpfen, zwei Großbrände vernichteten viele Häuser, Teile des Stiftes und seinen gesamten Meierhof, in den Franzosenkriegen Ende des 18. Jahrhunderts fielen 176 Soldaten und die beiden Weltkriege forderten auch in Seitenstetten Menschenleben.
Andererseits fand im 17. Jahrhundert ein groß angelegter Umbau des Stiftes statt, der dem Kloster die Bezeichnung „Vierkanter Gottes“ einbrachte, die Kartoffel wurde 1621 erstmals in Niederösterreich angebaut. Der Markt entwickelte sich und wuchs in den Jahrhunderten zur heutigen Größe heran. Im Jahre 1988 führte die NÖ Landesausstellung unter dem Thema „Kunst und Mönchtum an der Wiege Österreichs“ 250.000 Besucher in unseren Ort.

Zeugen all dieser Ereignisse finden sich im Ort wieder: Gehen Sie die Klosterstiege hinauf, strahlt Ihnen linker Hand bereits der „Vierkanter Gottes“, das Stift Seitenstetten, entgegen. Rechts finden Sie den Historischen Hofgarten des Stiftes, in dem der innovative Kartoffelanbau stattfand und der heute vor allem wegen seines Rosengartens bekannt ist. Das anschließende große Gebäude ist der Meierhof des Stiftes.

Der Franzosenwald hinter dem Stift ist vielen gefallenen Soldaten letzte Ruhestätte. Heute ist in diesem Wald ein äußerst informativer Naturlehrpfad.

- Geschichte ist überall… Lassen Sie sich davon erzählen.


Kultur

Stift Seitenstetten:
Fern von Alltagsstress und Hektik erwartet Gäste hier Ruhe, Entspannung und fast 900jährige Geschichte. Urlaub im Kloster / exzellent aufbereitete Stiftsführungen durch Kirche, Ritter-kapelle, Bibliothek, naturgeschichtliche Sammlung, Prunkräume und mehr / die über 1000 Exponate umfassende Galerie / der geschmackvoll eingerichtete Klosterladen / der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Historische Hofgarten machen einen Besuch des „Vierkanter Gottes“ unverzichtbar.

Bildungsstätten:
Seitenstetten kann sich berechtigt auch als Bildungszentrum bezeichnen.
Neben einem Kindergarten finden sich in Seitenstetten drei Schulen: eine Volksschule, eine Hauptschule und ein Gymnasium im Stift. Insgesamt werden ca. 730 Kinder und Schüler in diesen Häusern unterrichtet.

Das Jugendhaus Schacherhof ist eines der Impulszentren für die kirchliche Jugendarbeit der Diözese St. Pölten. Das Haus steht Jugendgruppen, einzelnen Jugendlichen und Schul-klassen, aber auch Erwachsenen zur Verfügung.

Weiters betreibt die Diözese St. Pölten seit 1993 in Zusammenarbeit mit dem Benediktinerstift Seitenstetten ein Zentrum für Erwachsenenbildung. Das BildungsZentrum St. Benedikt veranstaltet fortwährend Vorträge, Seminare und Kulturveranstaltungen mit den Schwer-punkten Spiritualität, Lebensbegleitung, Persönlichkeitsentwicklung, Kreativität und Kultur.

Wirtschaft

Größter Arbeitgeber sind die Betriebe der LISEC-Group. Diese hier erzeugten Maschinen zur Glasbearbeitung werden in alle Welt verkauft. Aber auch viele Klein- und Mittelbetriebe ge-nießen die Vorzüge des Wirtschaftsstandortes Seitenstetten.
Auch die Nahversorgung ist durch einheimische Betriebe gesichert.

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Gesundheit für Mensch und Tier

Ärztliche Versorgung ist durch zwei praktische Ärzte, einem Zahnarzt, einem Neurologen, einer Kinderärztin, einer Apotheke sowie einem Tierarzt gegeben.

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Gastronomie

Das Angebot reicht von der „Klosterküche“ über gutbür-gerliche Küche bis zum typischen Mostviertler Menü in unseren Gasthäusern. Wer nach dem Wandern eine deftige Bauernjause mit einem Glas Most vorzieht, fühlt sich bei den Mostheurigen in der Gegend gleich zu Hause.
Wenn Sie dazwischen Lust auf Süßes haben, finden Sie freundliche Cafes mit guten, hausgemachten Mehlspeisen.