Weiße Pracht: An der Moststraße blühen die Birnbäume

Ein Naturschauspiel, das alle Sinne erfreut: Jedes Jahr im April verwandelt sich das sanfte Hügelland an der Moststraße in ein duftendes Blütenmeer.
Wohin das Auge reicht, zeigen sich größere und kleinere Gruppen von hochstämmigen Birnbäumen in ihrer weißen Pracht.

Wandern in der Mostviertler Landschaft ist ein besonderes Vergnügen.
Beschreibung des Mostobstwanderweges Seitenstetten Nr. 373

Er führt vor Augen, aus welchen Obstsorten in Seitenstetten ein guter, bekömmlicher Most gemacht wird. Direkt an der Strecke sind Hinweistafeln ange-bracht.
Streckenlänge: 7,6 km
Gehzeit: ca. 2,5 Stunden (bei Besichtigung der Schaukästen und der Dolinen 1 Stunde länger)

Wenn Sie nach der Führung das Stift verlassen haben, können Sie auf bequemen Wegen oder auf einem anspruchsvollen Lehrpfad mitten in eine liebliche Obstbaumlandschaft wandern. Hier leben Natur und Menschenwerk noch in Harmonie. Das beglückende Naturschauspiel eines scheinbar unendlichen Blütenmeeres wird jeden Wanderer im Frühjahr zutiefst berühren. Im Sommer können Sie zwischen Wiesen und Wäldern, Auen und Äckern dahin träumen. Im Herbst erfreuen Sie die reifenden Früchte, bezaubert Sie das glühende Gelb um das leuchtende Rot der Blattverfärbung.

Mostobstwanderweg

Stand: Dienstag, 20. Oktober 2015

Mostobst Lehrpfad

Stand: Dienstag, 20. Oktober 2015

Neben den beschrifteten Mostobstbäumen (besonders schön während der Baumblüte Anfang Mai und im Herbst) bietet der Lehrpfad eine Menge von Informationen und Sehens-würdigkeiten, die anschließend angeführt sind.

Besonderheiten

Franzosenkreuz:
 schmiedeeisernes Kreuz für Soldaten, die im Kampf gegen die Franzosen gefallen sind.

Geologie Seitenstetten:
geologische Landschaftsgrenze
- im Süden - Sandsteinzone
- im Norden - Molasse des Alpenvorlandes
- Konglomeratsteinbruch „Groppenstein“:  wurde als Baumaterial im Stift Seitenstetten verwendet.

Damwildgehege: ca. 80 Stück Damwild
Beerenparadies: beschriftete Beerensträucher

Blümelsberger Höhe:
Aussicht auf Kernland des Mostviertels, der Blick reicht an schönen Tagen bis ins Mühl- u. Waldviertel im Norden und auf der anderen Seite bis Sonntagberg, Hochkar, Ötscher usw.
Auf der Blümelsberger Höhe befindet sich eine beschriftete Platte, mit der Sie die sichtbaren Orte und Berge bestimmen können.

Bienenstöcke: ökologische Zusammenhänge zwischen Bienenvölkern und dem Obstbau, besonders bei Äpfeln spielt eine Fremdbestäubung eine große Rolle.
Dolinen: trichterförmige Bodenvertiefungen


Gastronomie

Das Angebot reicht von der „Klosterküche“ über gutbürgerliche Küche bis zum typischen Mostviertler Menü in unseren Gasthäusern. Wer nach dem Wandern eine deftige Bauernjause mit einem Glas Most vorzieht, fühlt sich bei den Mostheurigen bei uns gleich zu Hause. Wenn Sie dazwischen Lust auf Süßes haben, finden Sie freundliche Cafés mit guten, hausgemachten Mehlspeisen.