Gemeinde21 -  Aktuelles


Gemeinde21 Fragebogen


Wir gratulieren…

Die Marktgemeinde Seitenstetten befindet sich seit 1. Jänner 2021 aktiv in der Landesaktion Gemeinde21 und arbeitet derzeit fleißig an einem Masterplan für eine nachhaltige Gemeinde- und Ortskernentwicklung.
In diesem Zusammenhang wurden die Schülerinnen und Schüler der NMS Seitenstetten und des Stiftsgymnasiums im Rahmen eines Unterrichtsfaches gebeten für den Prozess ein Logo zu kreieren. Im Vorfeld wurden gewisse Kriterien, die ein Logo vorzuweisen hat, abgesteckt.
Insgesamt wurden unglaubliche 150 Entwürfe beim Gemeindeamt abgegeben, die allesamt eine hohe Qualität und Kreativität an den Tag legten.
Im Rahmen einer Kernteamsitzung, welche am 23. März stattfand, wurden die Top 3 je Schule bestimmt und schlussendlich ein Siegerlogo mittels Abstimmung eruiert.
Wir gratulieren Caroline und Selina von der NMS Seitenstetten zu ihrem Logoentwurf. Die Gewinnerinnen haben nun die Möglichkeit in der Karwoche das Logo gemeinsam mit einem Graphiker digital aufzubereiten. Zusätzlich erhalten die Top 6 Logoentwürfe Seitenstettner Einkaufsgutscheine.

„Da es bei der Gemeindeentwicklung um die Gestaltung der Zukunft unseres Ortes geht, war es naheliegend die junge Generation um ihre Logovorschläge zu bitten. Durch die Beschäftigung mit dem Thema haben sich viele SchülerInnen, teilweise auch innerhalb ihrer Familien, bereits mit der Frage nach "mySeitenstetten" auseinandergesetzt. Wir waren von der Vielfalt an Ideen und der hohen Qualität der Entwürfe sehr beeindruckt. Ein großes Lob dafür allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern beider Schulen. Gratulation an die beiden jungen Damen zu ihrem Siegerentwurf! Das Logo wird uns ab sofort in unserem G21 Prozess begleiten.", so Ausschussvorsitzender Martin Michlmayr.

Parallel dazu arbeitete der Ausschuss für „Wirtschafts-, Gemeinde- und Ortskernentwicklung“ an einem umfangreichen Fragebogen, als ersten Schritt der aktiven BürgerInnenbeteiligung.
Von 8. bis 30. April können BürgerInnen und Bürger an der Umfrage teilnehmen. Der Fragebogen ist sowohl online auf der Homepage der Marktgemeinde Seitenstetten, sowie in Papierformat (Ausgabestelle: Gemeindeamt & Unimarkt) erhältlich.
Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen voraussichtlich mit Juni für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Die Auswertung erfolgt über die NÖ.Regional, welche den Gemeinde21 Prozess in Seitenstetten begleitet und unterstützt.
„Wir fragen mit diesem Fragebogen wichtige Lebensbereiche des gemeinschaftlichen Lebens in der Marktgemeinde ab. Über medizinische und soziale Eirichtungen, Wirtschaft und Wohnsituation, Bewertung der Verkehrswege und Umgang mit der Umwelt und Natur. Es gibt auch konkrete Fragen zur Marktplatzgestaltung und Schaffung von Naherholungsmöglichkeiten.
Es ist sicher ein sehr umfangreicher Fragebogen, der jedoch für viele Schritte und Aktivitäten im Bürgerbeteiligungsprozess „Gemeinde 21“ die Ausgangsbasis ist.“
, so Erich Pfaffenbichler (Ausschussmitglied, Grüne Seitenstetten).


Copyright: Ewald Schadauer

"Wir heißen Selina Schadauer (12) und Caroline Plank (12). Wir haben es gemeinsam gemacht, weil uns bessere Ideen eingefallen sind. Die Farbe Gelb (Licht/Sonne), Rot (Liebe), Grün (Landwirtschaft/Natur) und Lila (gemeinsame Feste) haben wir dafür benützt. Auf dem Logo ist eine Kirche, das Wappen von Seitenstetten, ein Baum (Mostviertel), Gemeinschaft und die Rose (Kreisverkehr) zu sehen."

Die Finalisten des Logowettbewerbes

Aus der Mittelschule:

Selina Schadauer und Caroline Plank (Nr. 2)

Katharina Rittmannsberger (Nr. 8)

Karin Chilova (Nr. 24)


Aus dem Gymnasium:

Maximilian Stalzer (Nr. 32)

Jana Peschek (Nr. 31)

Jan Luger (Nr. 26)



Ideen für Ortskern- Entwicklung in Seitenstetten

Seitenstetten ist mit Jänner in einen Gemeindeentwicklungsprozess gestartet. „Ziel ist es, die Lebensqualität im Ortszentrum zu erhöhen und die Attraktivität des Ortes für Bewohner, Wirtschaftstreibende und Besucher sicherzustellen“, sagt Bürgermeister Johann Spreitzer. Als Werkzeug zur Erstellung eines Leitbildes dient die Landesaktion Gemeinde21.

„Es ist uns ein großes Anliegen, interessierten Seitenstettnern die Möglichkeit zu bieten, sich einzubringen. Daher haben wir im ersten Schritt zur Mitarbeit im erweiterten Kernteam aufgerufen. Eva-Maria Achammer, Michael Beinl, Friedrich Höfler, Karin Kerschner, Pater Laurentius Resch und Johannes Schachermayer haben sich dazu bereit erklärt“, berichtet der Obmann des Ausschusses für Wirtschafts-, Gemeinde- und Ortsentwicklung, Martin Michlmayr (ÖVP).

Der Gemeinderat hat in der Vorwoche beschlossen, ein Planungsbüro aus Steyr mit der Erstellung eines Konzeptes für die Ortskerngestaltung zu beauftragen. Bei einer ersten Begehung sollen die Experten das Zentrum mit dem „Blick von außen“ betrachten und unbeeinflusst Vorschläge machen, was aus ihrer Sicht verändert werden könnte. In einer zweiten Begehung soll dieses Konzept dann mit der erweiterten Kerngruppe der Gemeinde21 und interessierten Bürgern diskutiert und verfeinert werden.

Bevölkerung wird eingebunden

„Trotz Corona werden wir die Bevölkerung gut einbinden – mittels Befragungen, Ideenboxen, Ortsbegehungen und kleineren Gesprächsrunden“, verspricht Michlmayr. Anfang Herbst soll ein Zukunftsbild verabschiedet werden, das dann die Grundlage für die Detailplanungen bildet. Der Entwicklungsprozess wird die ersten vier Jahre von der NÖ Regional GmbH begleitet und ist auf einen Umsetzungszeitraum bis 2030 ausgelegt.

SPÖ-PS-Obmann Alois Schlager begrüßt die Einbindung des externen Planungsbüros. „Wir drängen ja schon seit dem Jahr 2019 darauf, dass wir auch Know-how von außen einholen. Nur so entsteht eine gute Mischung der Innensicht (Bürgerbeteiligung) und Außensicht (Expertenwissen) für das Gemeinde21-Projekt. Es soll mit Einbindung der Bevölkerung nun ein Konzept mit einem etwas konservativeren und eines mit einem visionäreren Ansatz erarbeitet werden. Sie werden dann Grundlage für die weiteren Überlegungen sein“, sagt Schlager.

Grün-Politiker Gottfried Pfaffenbichler ist froh, dass „die Zukunft der Gemeinde und des Zentrums nun in den Mittelpunkt“ rücke. Zehn Handlungsfelder seien definiert und zur Einbindung der Bürger ein Fragebogen erstellt worden. „Er macht aus Betroffenen Beteiligte und kann auf Anregung der Grünen hin auch digital beantwortet werden“, sagt der Mandatar.

Eine externe Begleitung, wie im Gemeinderat beschlossen, hält er für einen professionellen Ablauf des Prozesses für wichtig. „Nun müssen wir dem Projekt ausreichend Zeit geben. Nur so können die Akzeptanz der Bevölkerung erreicht und ein lebenswertes Zentrum geschaffen werden.“